Verpuffung: Hilti-Labor geräumt, 24.01.2012 |
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Großaufgebot der Feuerwehr bei Hilti in Kaufering. Keine Verletzten. |
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In einem Forschungsgebäude der Kauferinger Firma Hilti ist es am Montagnachmittag in einem Versuchslabor zu einer Verpuffung gekommen. Verletzt wurde niemand. Vor Ort war ein Großaufgebot der Feuerwehren aus Kaufering und Landsberg. Nachdem die Räume ausreichend belüftet worden waren, konnte das Gebäude nach rund einer Stunde wieder freigegeben werden. "Die Verpuffung hat sich bei einem Routinemischvorgang einer üblichen Labormenge ereignet", erläuterte Dr. Michael B. Leitner, verantwortlich bei Hilti für Harztechnik, dem Landsberger Tagblatt vor Ort. Rund 500 Gramm eines chemischen Stoffes - eines sogenannten Initiators - hätten bei dem Versuch mit einem anderem reagiert, wobei es zu der Verpuffung kam und eine Abdeckung in die Luft flog. Die Mitarbeiterin, die zum Zeitpunkt der Verpuffung an der Mischmaschine beschäftigt war, wurde nicht verletzt. Nachdem die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte, rückte die Feuerwehr an. Mehrere Löschzüge standen in der Hiltistraße in Bereitschaft, während die ersten Kräfte aus Kaufering in das Labor im ersten Stock vorrückten. "Wir haben einen Löschaufbau vorbereitet, weil wir nicht wussten, was uns oben erwartet", so Kommandant und Einsatzleiter Markus Rietig. Atemschutztrupps hätten schnell festgestellt, dass weder von der Maschine noch von dem Stoff weitere Gefahr ausgehe. Um Rauch und Nebel zu beseitigen, wurden die Räume belüftet. Nach rund einer Stunde konnte das betroffene Gebäude gegen 17 Uhr für die Mitarbeiter wieder freigegeben werden. Rund 40 Mitarbeiter im Gebäude Nach Hilti-Angaben befanden sich zum Zeitpunkt der Verpuffung rund 40 Mitarbeiter in dem Forschungsgebäude, die nach dem Auslösen des Feuerwehralarms einen Sammelpunkt im Freien aufsuchten. "Es ging alles sehr schnell und binnen weniger Minuten war die Feuerwehr vor Ort", so Dr. Michael B. Leitner. Im zufolge werden vor der Produktion neuer Verbunddübel entsprechende Tests mit chemischen Stoffen in den Labors durchgeführt. "An diesen Mischständen haben wir Sicherheitsbarrieren, damit keinem Mitarbeiter etwas passieren kann. Weder Mitarbeiter wurden verletzt noch wertvolle Laboreinrichtungen beschädigt." Nenneswerter materieller Schaden entstand also nicht - sehr zur Erleichterung der Verantwortlichen. "Wir haben ein sehr sorgfältiges und schlüssiges Konzept im Blick auf Forschung und Produktion." Quelle - Landsberger Tagblatt |
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Keine Personalprobleme, 16.01.2012 |
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Jahreshauptversammlung bei der Feuerwehr Kaufering |
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„Mit 163 Einsätzen war das zurückliegende Jahr wesentlich arbeitsintensiver als die Jahre zuvor.“ Kauferings Feuerwehrkommandant Markus Rietig, der mit dieser Feststellung für 2011 Bilanz bei der Jahreshauptversammlung zog, erinnerte dabei nicht nur an die zahlreichen Herausforderungen der 81 aktiven Brandschützer. In seinem Bericht präsentierte er auch Einzelheiten. So wies er darauf hin, dass die meisten Einsätze zwischen sechs Uhr morgens und 18 Uhr abends „abzuarbeiten waren“, während seine Mannschaft nachts noch 47-mal zum Einsatz gerufen worden sei. Dies zeige, dass die Alarmsicherheit tagsüber einen hohen Stellenwert besitzen müsse. Dass es in der Kauferinger Wehr bei der Abstellung von Feuerwehraktiven „bisher keinerlei Probleme“ gegeben habe, liege an der „sehr guten Unterstützung der ortsansässigen Firmen Hilti und Zeit sowie der Beschäftigten im Bauhof und Rathaus“. Dank für Dienst und Ausrüstung Besonderen Dank zollte er zum Schluss neben den Mitgliedern seiner Truppe und deren Angehörigen auch den Arbeitgebern für die Freistellung ihrer Mitarbeiter. Den Dank und die Anerkennung schickte Rietig auch an die Marktgemeinde mit ihren Bürgermeistern und Gemeinderäten für deren Unterstützung, wenn es um Unterhalt und Ausrüstung der Feuerwehr gehe. „Ich freue mich darauf, dass wir in Zukunft weiter gemeinsam für das Wohl der Kauferinger Bürger sorgen werden und zur Stelle sind, wenn unsere Hilfe gebraucht wird.“ Neben einer Reihe von Mitgliedern des Marktgemeinderates hatte auch Bürgermeister Dr. Klaus Bühler den Ausführungen des Kommandanten aufmerksam zugehört. Als scheidender Rathauschef bestätigte er Rietig und seinem Team: „Wir haben in Kaufering etwas ganz Besonderes: Eine Feuerwehr, die bestens ausgebildet, voll motiviert und umfassend ausgestattet ist.“ Denn nur in dem Dreiklang ‚Ausbildung, Zusammenhalt, Ausrüstung’ seien die Ziele einer Feuerwehr zu erreichen, um möglichst rasch, gut ausgebildet und mit gutem Gerät am Einsatzort zu sein. „Wir sind froh“, so Bühler weiter, „dass es in einer Zeit, in der viele nur mehr ans eigene Vergnügen denken, noch Männer und Frauen gibt, die in solchem Umfang zum Dienst an der Allgemeinheit bereit sind.“ Nach 25 Jahren als Bürgermeister sei für ihn dieser Abend „schon eine wehmütige Angelegenheit“. Bühler meinte am Ende: „Ich bin stolz auf euch und bedanke mich von Herzen für euren Einsatz.“ Mit den besten Wünschen und weiterhin viel Begeisterung für das Ehrenamt verabschiedete er sich mit den Worten: „Kommt immer wieder gesund nach Hause. Und vergesst nicht, für mich gibt es nur eine Steigerung für ‚Ehrenamt’: Und diese Steigerung heißt ‚Feuerwehr’.“ Namens der Kreisbrandinspektion zollte Kreisbrandinspektor Peter Kawohl den Kauferinger Brandschützern seinen Dank für deren unermüdlichen und uneigennützigen Einsatz sowie die persönlichen Opfer. Seinem Dank an Bürgermeister Dr. Bühler setzte Kawohl die Hoffnung hinzu, dass die Unterstützung der Wehr auch von dessen Nachfolger(in) fortgesetzt werde. Als neuer Kreisbrandmeister für den Abschnitt 7 – und damit auch zuständig für Kaufering – stellte sich am Ende der Penzinger Kommandant Thomas Schmid der Versammlung vor. (her) Quelle - Landsberger Tagblatt |
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Trauriges Wochenende für die Hilforganisationen im Landkreis, 09.01.2012 |
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Bei einigen Verkehrsunfällen im Landkreis Landsberg wurden mehrere Personen verletzt, drei Menschen mussten sogar ihr Leben lassen. |
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Bereits am Freitag ereignete sich in Rott ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem es eine schwerverletzte Person und zwei Leichtverletze zu befreien sowie zu versorgen gab. Am gestrigen Sonntag kam es zu zwei weiteren Schadensereignissen auf den Straßen des Landkreises. Auf Höhe von Dornstetten stießen zwei Fahrezeuge auf der B17 zusammen. Bei diesem Unfall starben zwei Menschen, während vier weitere schwer oder teils sogar lebensbedrohlich verletzt worden waren (siehe unten). Am Abend des 08.01.12 prallte ein Kleinwagen auf der Ortverbindungsstraße von Pürgen nach Hofstetten gegen einen Baum. Wie das Landsberger Tagblatt mitteilte, ist die junge Beifahrerin in der letzten Nacht ihren Verletzungen erlegen. Der Fahrer des Fahrzeugs verletzte sich schwer. Die Feuerwehr Kaufering möchte auf diesem Weg ihre Anteilnahme ausdrücken und den Verwandten, Angehörigen und Freunden der Verstorbenen das Beileid aussprechen. Allen Verletzten wünschen wir eine baldige Genesung. Ebenso möchten wir allen beteiligten Kameraden der Feuerwehren und der Rettungsdienste alles Gute wünschen und hoffen, dass sie das Erlebte problemlos verarbeiten können. |
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